Behavioral Economics – Verhaltensökonomie

Die Verhaltensökonomie (engl. Behavioral Economics) gibt Antworten auf Fragen wie diese: Warum liegt in Österreich der Anteil der Organspender bei über 90%, in Deutschland hingegen unter 20%? Oder: Haben Sie bei einer Gruppenentscheidung schon einmal zugestimmt, welche Sie alleine nicht so getroffen hätten?

Entgegen der Annahmen der klassischen Wirtschaftstheorien sind wir keine vollinformierten, stets rationalen Nutzenmaximierer. Vielmehr bestimmen soziale Interaktionen, Wissen, Auffassungen, Emotionen und Motivationsaspekte unsere Entscheidungen. Diese prägen ebenso unser Verhalten im Alltag, wie auch im wirtschaftlichen Kontext. Behavioral Economics liefert Modelle und Erklärungen für viele, oft als irrational bezeichnete Situationen unseres täglichen Lebens.

Entscheiden


Sitzen oder Stehen. Sich zu entscheiden ist oft nicht einfach. Gehen Sie doch in die Hocke über Ihrem Sessel und stoppen Sie die Zeit. Ihr Körper wird Ihnen schnell sagen, wann es Zeit ist, eine Entscheidung zu treffen.

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Information


Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Informationen Ihnen in einem Vortrag, in einem Gespräch oder einem Artikel nicht gegeben wurden? Googeln Sie drauf los und arbeiten sich so fremdgesteuert durch Informationen?

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Risiko


Was ist gefährlicher bei einem Langstreckenflug? Die Anreise mit dem Auto zum Flughafen oder der Flug selbst? Wenn Sie die 20 Kilometer zum Flughafen hinter sich haben, haben Sie die größte Gefahr überstanden.

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Kommunikation


Wie kommunizieren Sie Entscheidungen und deren Abänderung? Was lehrt uns die Verhaltensökonomie für Verhandlungssituationen und Verkauf? Warum sollten Sie Probepackungen und das Wort „gratis“ meiden?

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